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Kindertagesstätte
"Am Friedrich Franz Bahnhof"

...unser Freund mit der kalten Schnauze - Koffer!

Guten Tag,

mein Name ist "Koffer", ich bin ein 7 jähriger Border-Collie-Mix und arbeite gemeinsam mit meinem Frauchen Paula in der integrativen Kita "Am Friedrich Franz Bahnhof" in Rostock.

Paula nimmt mich 2-3x die Woche mit in die Kita und ich bin immer ganz aus dem Häuschen, wenn ich sie zur Arbeit begleiten darf. Schnell springe ich in den Kofferraum, mache es mir bequem, schließe nochmal kurz die Augen und überlege, wo ich heute wohl die besten Leckerlis bekommen kann! Sobald wir auf den Parkplatz fahren, bin ich hellwach und sprinte vor die Eingangstür, wedel mit der Rute und warte ungeduldig, dass Frauchen die Tür zum Kindergarten öffnet. Jetzt bin ich nicht mehr zu halten. Erst geht es in Richtung Küche, wo ich natürlich brav vor der Tür "Platz" mache, meinen Hundeblick aufsetze und so die Servicekräfte schnell meinem Charme erliegen und mir das erste Leckerli verpassen, meinen geliebten Käse. Nicht umsonst werde ich auch liebevoll "Käse-Koffi" genannt! Jetzt kann der Tag starten und es geht in meine Gruppe, die Hundertwasserflöhe. Dort wird erstmal jedes Kind und jeder Erzieher herzlichst begrüßt und ich bekomme von meinen lieben Kindern einen Wassernapf bereitgestellt, der manchmal beim Tragen ganz schön überschwappt.

Die Kinder spielen meist auf dem Teppich oder in unserem Elfenturm und animieren mich mitzumachen. Dann möchte ich natürlich mitspielen, gehe an mein Spielzeugfach, öffne diese mit der Pfote und hole einen Ball hervor. Mal schauen wer heute mit mir spielt. Schnell steigt ein Kind darauf ein und wir haben viel Spaß beim Aportieren im Foyer, wo auch schon mal die Fussmatte durch die Gegend rutscht.

Während der Angebotszeit, liege ich ruhig unter einem Tisch und beobachte das Geschehen.  An einigen Tagen holt mich mein Frauchen auch dazu und ich darf mit den Kindern zusammen im Morgenkreis sitzen. Wir machen Spielchen mit Leckerlis und die Kinder lachen viel dabei oder müssen auch manchmal besonders leise sein, wenn sie zum Beispiel auf dem Boden liegen und ich um sie herum, mit meiner feuchten Nase, nach Leckerlis schnüffle. Besonders laut lachen sie, wenn ich mich einfach auf den Rücken drehe, mich strecke und dabei lustige Geräusche mache.

Dann geht es nach draußen, in Richtung Warnow, damit ich meine Geschäfte erledigen kann. Die Kinder toben dann mit mir und werfen mir im Sommer Stöckchen ins Wasser. Oh…das liebe ich ja so sehr. Manchmal begegnen wir dann anderen Hunden. Wenn ich mit diesen spiele, schauen meine Kinder immer ganz gespannt zu und finden es toll, wie gut ich mich mit meinen anderen Artgenossen verstehe.
Wieder in der Kita, gibt es Mittag. Dann ziehe ich mich zurück, oder suche unsere leitende Erzieherin Frau Müller im Büro auf, denn sie hat immer ein Leckerli für mich übrig. Wenn ich schon mal im Obergeschoss bin, schaue ich auch gern bei den Buntstiften oder den Picassos rein. Unterdessen hat zum Glück fast jede Gruppe eine Dose mit Hundekeksen im Schrank! Während ich dann treu schaue und meist ein Leckerchen zu viel bekomme, pfeift Paula schon wieder nach mir. Oh jetzt aber schnell wieder zurück! 
Während die Kinder ihren Mittagsschlaf machen, nutze ich auch die Ruhezeit. Meistens lege ich mich unter den Tisch und träume von dem aufregenden Vormittag!

Auch nach 3 Jahren Kindergartenarbeit komme ich immer noch gern mit und mag es, bei Frauchen zu sein und das Kinderlachen zu hören wenn ich im Haus bin und auch mal Quatsch mache, wie zum Beispiel Luftballons in die Luft stupsen zum Fasching und ihn dann laut knallen lassen.  Abends bin ich dann immer richtig geschafft, gehe in mein Körbchen, drehe mich auf den Rücken und schnarche so laut, dass die Wände wackeln.


Euer Koffer