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Kindertagesstätte
"Sieben Raben"

Warum "Sieben Raben"?

Hier finden Sie SIEBEN GRÜNDE für unsere Namenswahl:

  1. Nicht allein das Märchen der Gebrüder Grimm, "DIE SIEBEN RABEN", dient als Begründung für unsere Wahl, aber es verdeutlicht einen Aspekt: Kinder brau­chen Märchen. In einer Zeit, in der Bücher aus dem Alltag unserer Kinder zu ver­schwinden drohen, möchten wir unsere Zöglinge in die faszinierende Welt der Märchenbücher einladen.
  2. Kinder brauchen Magie. Die Zahl SIEBEN steht für Zauberei, Magie, Geheimnis­volles. Wir wollen den Kindern nichts vormachen, aber ihre Phantasie anregen.
  3. Der RABE steht für unsere Hinwendung zur Natur. Rabenvögel sind erstaunliche Geschöpfe mit hoher Intelligenz und enormer Anpassungsfähigkeit an äußere Bedin­gungen - wir wollen sie kennenlernen.
  4. RABEN sind ein faszinierendes Subjekt in der Kunst (im Gedicht: "Der Rabe Ralf" von Christian Morgenstern, im Fernsehen: "Siebenstein" (Rabe Rudi), im Kinder­buch: "Der kleine Rabe Socke", in Bild und Text: Der berühmte Hans Huckebein von Wilhelm Busch.)
  5. Kinder lieben Zahlen, also auch die SIEBEN. Das Zählen begeistert schon die Zweijährigen, und Vorschulkinder zählen oft fehlerfrei bis zwanzig - auch ohne dass ein Erzieher dies jemals zielgerichtet eingeübt hat.
  6. Kinder brauchen Rabeneltern! Im Gegensatz zu den sprichwörtlichen Rabenmüttern oder -vätern sind RABEN nämlich sehr fürsorgliche Eltern: Vater und Mutter sorgen für die Kleinen, lockern das Nistmaterial auf, damit es besser wärmt und tragen den Kot aus dem Nest. Die Rabenmutter sorgt für Kühlung und Sauberkeit, indem sie die Jungen mit ihrem in einer Pfütze angefeuchteten Gefieder wie mit einem Schwamm putzt.
  7. RABE steht für die Auseinandersetzung mit Vorurteilen: Der Rabe (zu den Rabenvögeln gehören alle Krähenarten, der Kolkrabe, Elstern und der Eichelhäher) hat mit einigen Vorurteilen zu kämpfen: Als Nesträuber und diebisches Gesindel werden die Tiere beschimpft; die Schwärme unserer lauten Wintergäste scheinen für manchen von Jahr zu Jahr größer zu werden.

Und was hat das mit unserer Kita zu tun?

Wir möchten, dass Dinge von mehreren Seiten beleuchtet werden. Auch Kinder können schon lernen, kritisch mit Informa­tionen umzugehen. Das hilft ihnen später im Umgang mit der Werbung oder bei anderen Versuchen, ihre Meinung zu manipulieren.