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Kindertagesstätte
"Regenbogen"

Die Eingewöhnungsphase: aller Anfang ist schwer

Anpassung an ein neues, unbekanntes Umfeld ist ein ganz normales Geschehen, das jeder Mensch viele Male im Leben zu bewältigen hat und das ihn auf unterschiedliche Weise- mehr oder weniger beansprucht. Erfahrungen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Je besser es ihm gelingt, sich innerlich auf künftig veränderte Gegebenheiten einzustellen, eine neue Situation abzuwägen und die noch unbekannten Dinge im Voraus zu kalkulieren, umso besser können Veränderungen verarbeitet und umso schneller kann körperliches Wohlbefinden wiedererlangt werden. Ein Kleinkind verfügt über geringere Erfahrungen. Seine Fähigkeiten sich neuen Umständen anzupassen, sind ungeübt und auf größere Umweltveränderungen reagiert es zunächst mit Verunsicherung.

Diese besonders schöne Landschaft und Natur umgibt auch unsere Einrichtung. So ist die Ostsee,mit ihrem wunderschönen Strand, der uns zu jeder Jahreszeit begeistert, nicht weit entfernt. Auch sehr schöne Laub- und Nadelwälder laden zu einem Spaziergang, zum Toben,zum Spielen,zum Experimentieren oder einfach nur zum Erholen und Entspannen ein.

Die Kindereinrichtung befindet sich im Außenbereich von Zinnowitz, in einem ruhigen Wohngebiet. Da sich die Einrichtung nicht direkt an einer Hauptstraße befindet und auf dem Grundstück etwas zurückgesetzt gebaut wurde, ist die Verkehrslage beruhigt.Auf dem Gelände der Einrichtung befindet sich noch ein alter Laubbaumbestand, aus Eichen, Erlen, Birken und Ebereschen, der sich als natürlicher Schattenspender und als gute Verbindung zur Natur erweist.


Elterliche Eingewöhnung

Auch Eltern benötigen eine Zeit der eigenen Eingewöhnung. Mutter und Vater sind in diesen Prozess in weit größerem Maße einbezogen, als es zunächst den Anschein hat. Es ist auch für die Eltern ein schwieriger Schritt, das Kind in eine neue Umgebung, in fremde Hände zu geben. Die Eltern sollten verstehen, dass es Zeit braucht, bis das Kind die Erzieherin als Bezugsperson akzeptiert. Auch die Sorge mancher Eltern, die Liebe ihres Kindes nun mit einer fremden Person teilen zu müssen, ist unbegründet. Bei aller künftigen Vertrautheit und Zuneigung zu seiner Erzieherin bleiben Mutter und Vater immer die wichtigsten Bezugspersonen für das Kind. Mit einer wohlbedachten, mit den Eltern individuell abgesprochenen und gestalteten Eingewöhnung, wollen wir in unserer Einrichtung dafür Sorge tragen, dass den Kindern und den Eltern der Übergang vom Elternhaus in die Kindereinrichtung erleichtert wird.


Ziel der Eingewöhnung

  • Die Trennung von den vertrauten Personen und der vertrauten Umgebung durch einen sanften Übergang zu erleichtern und schockartige Erlebnisse zu vermeiden.
  • Das Zutrauen des Kindes zu gewinnen, ihm zu ermöglichen, sich an die neue(n) Bezugsperson(en) anzunähern, während die vertrauten noch in Reichweite sind.
  • Das Kind in seinen Besonderheiten und Eigenheiten kennenzulernen, seine bisherigen Gewohnheiten und Rituale zu erkunden.
  • Ein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Erzieherin aufzubauen.
  • Bei den Eltern vorhandene Trennungsängste mildern.
  • Unsicherheiten von Eltern zu erfahren, sich darüber zu verständigen und sie möglichst zu zerstreuen.
  • Die Arbeit mit den Kindern transparent zu machen und den Eltern die Sorge zu nehmen, es könne ihrem Kind in der Krippe nicht gut gehen, sie davon zu überzeugen, dass der Aufenthalt in der Krippe ihrem Kind gut tut und sie beruhigt ihren Interessen nachgehen können.
  • Konkurrenzsituationen vorzubeugen (wir wollen den Eltern nicht die Zuneigung ihres Kindes nehmen.)
  • Den Grundstein zu legen für eine lange, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen uns und den Eltern im Interesse des Kindes.