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Kindertagesstätte
"Kleine Schlossgeister"

Integration

Unsere Aufgaben der Integration

Im Hinblick auf die gleichberechtigte Wahrnehmung und Anerkennung von Menschen mit Behinderung im gesellschaftlichen Leben, hat das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung für unsere pädagogische Arbeit eine besondere Bedeutung. „Integration hätte nichts mehr und nichts weniger zu leisten, als den durch Ausgrenzung behinderten oder von Ausgrenzung bedrohten Menschen in die gelebte Beziehung der Menschen unter- und miteinander zurückzugeben bzw. ihn vor der Ausgrenzung zu bewahren, indem die kooperativ-kommunikative Kompetenz der Gemeinschaft gestärkt, der Dialog intensiviert wird." [1]

So leben wir Integration

  • Schaffung von Kontaktmöglichkeiten im Spiel, bei Freizeitaktivitäten, bei der Erfüllung von Aufgaben, bei Festen und Feiern und der Gestaltung gemeinsamer Projekte
  • Hilfestellung beim Aufbau freundschaftlicher Beziehungen der Kinder untereinander
  • Hilfe beim Aufbau der sozialen Identität des Kindes innerhalb der Gruppe
  • Schaffen von Situationen, in denen gerade das behinderte Kind kompetentes Verhalten beweisen kann und gestärkt wird
  • Angebote ermöglichen, die individuelle Behinderung beachten und dennoch zu Erfolgserlebnissen bei den Kindern führen
  • Hilfe beim Umgang mit nicht behinderten Kindern; z.B. sich verständlich mitzuteilen, sich zu behaupten, sich nicht entmutigen zulassen
  • Regeln in Regelspielen einzuhalten
  • etwas einfordern oder um etwas bitten zu können
  • Einbindung der Fördermaßnahmen in den Kindergartenalltag
  • geeignetes Spiel- und Bewegungsmaterial und Hilfsmittel zur Verfügung stellen
  • Erstellen eines Förderplanes (nach W. Strassmeier) für das beeinträchtigte Kind in enger Zusammenarbeit mit den Eltern
  • Organisieren von Kleingruppenarbeit

Der Tagesablauf als auch die pädagogischen Angebote werden entsprechend der Fähigkeiten der Kinder gestaltet. Die Kinder sollen die Möglichkeit erhalten sich einzubringen, gemeinsam zu lernen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben. Dabei ist eine wertschätzende Anerkennung jedes Kindes von besonderer Bedeutung. Gegenseitige Hilfe, Akzeptanz der Individualität,  Wertschätzung und Empathie sind Werte die in diesem Zusammenhang im Mittelpunkt stehen.

Integration bedeutet für uns

  • Aufmerksamkeit füreinander wecken
  • Gegenseitiges Einfühlungsvermögen stärken
  • Toleranz zu Kindern, die „anders“ sind, fördern
  • Stärken, Fähigkeiten und liebenswerte Seiten erkennen, stärken und fördern
  • Erschließung von Möglichkeiten für das behinderte Kind, mit der eigenen Leistungsbegrenzung zurecht zu kommen
  • Einbindung von individuellen Fördermaßnahmen in den Kindergartenalltag
  • Schaffen von differenzierten und unterschiedlichen Angeboten, Lern- und Spielmöglichkeiten entsprechend der Individualität des Kindes
  • Kinder mit Migrationshintergrund werden unterstützt und gehören zu uns

 Kompensatorische Unterstützung der Migrationsfamilien

  • Für die Gruppe der Migranten und Spätaussiedler besteht Bedarf und Förderung beim Erwerb der deutschen Sprache
  • Verstärkte Sprachübungen und Teilnahme an Theaterprojekten
  • Angebot zum Elternbesuch
  • Mitteilungen und Informationen in der Heimatsprache zum besseren Verständnis der Migranteneltern
  • Informationsblatt in der jeweiligen Sprache über das Erlernen der deutschen Sprache

[1] Quelle: Feuser, G. (1995): Behinderte Kinder und Jugendliche - Zwischen Integration und Aussonderung. Wissenschaftliche Buchgesellschaft: Darmstadt