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Kindertagesstätte
"Bunte Stifte"

Konzept der Einrichtung

Allgemeines:

Als Kindertagesstätte haben wir den gesellschaftlichen Auftrag, die Bildung und Erziehung der uns anvertrauten Kinder zu fördern und die Betreuung familienunterstützend zu gewährleisten. Zur Betreuung gehört für uns neben der Achtung und Befriedigung der kindlichen Grundbedürfnisse auch, die liebevolle Aufnahme des Kindes, Trost zu spenden und ihnen Halt zu geben, um eine sichere Bindung zwischen Erzieherin und Kindern zu  ermöglichen. Eine sichere Bindung ist die grundlegende Basis, auf der die Kinder ihre Lernprozesse ungestört gestalten können.

Wir vermitteln den Kindern in enger Zusammenarbeit mit den Eltern Werte und Regeln, die ihnen Orientierung und Sicherheit geben. Wichtig sind uns dabei, die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung eines jeden Kindes zu berücksichtigen und auch die familiären und kulturellen Bedingungen der Eltern und Erziehungsberechtigten.

In den Einrichtungen des Institutes Leben und Lernen e.V. arbeiten wir nach dem Konzept der Kreativitätspädagogik. Den wesentlichen Ausgangspunkt stellt für uns dabei die Theorie der multiplen Intelligenzen nach Howard Gardner dar. Jedes Kind ist von Geburt an neugierig, interessiert, kreativ und kann  mit Freude lernen. Diese natürliche Neugier fördern wir und begleiten Ihre Kinder auf den Wegen des Forschens und des Lernens.

Die Bildungskonzeption mit ihren Bildungs-und Entwicklungsbereichen sind Grundlage und Orientierung für das pädagogische Handeln in unserer Kita. Wichtig ist aber auch, neben der Aneignung von Wissen und Können die Entwicklung der sozialen Kompetenzen. Durch sie sollen die Kinder befähigt werden, neue Anforderungen im Leben zu meistern. Im Mittelpunkt aller Bildungsaktivitäten steht aber die Entwicklung und Stärkung der gesamten Persönlichkeit.

Angebote und Projekte erfolgen in den Bildungsbereichen:

  • Kommunikation und Sprache
  • Elementares mathematisches Denken
  • Musik, Ästhetik und bildnerisches Gestalten
  • (Inter-)kulturelle und soziale Grunderfahrungen
  • Welterkundung und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen

Neben anderen didaktischen Mitteln bieten wir den Kindern Projektarbeit, begleitetes Spiel, selbstständiges Erforschen und Kleingruppenarbeit für das ganzheitliche Lernen an.

In den verschiedensten Projekten setzen sich die Kinder unter anderem mit Naturerscheinungen, Technik, Kunst und Literatur auseinander. Sie singen, sprechen, experimentieren, erkunden und stellen selbst Projektbücher und Anschauungsmaterial zusammen.

Beispiele für Projekte können sein:

  • Bunt ist unsere Welt
  • Jahreskreislauf
  • Ich bin ich und du bist du
  • Der Baum ist voller Leben
  • Spielzeugwerkstatt u.ä.

In unserem Kita-Alltag ist uns die Partizipation der Kinder ein wichtiges Anliegen. In Morgenkreisen werden gemeinsam  mit den Kindern Vorhaben, Regeln und andere wichtige Themen besprochen. Die Kinder werden in die Entscheidungen mit einbezogen, soweit es ihr Entwicklungstand zulässt. Dabei kann es um die Gestaltung der Räume, neue Projekte oder die Umsetzung neuer Ideen in den Gruppen gehen.

Durch das Öffnen der Gruppen im Tagesablauf haben die Kinder des Kindergartens weitreichenden Einfluss auf die Gestaltung  ihres Tages. Sie spielen dort, wo es ihnen gefällt und können sich an den Angeboten beteiligen, an denen sie Interesse haben.

Spiel als Haupttätigkeit des Kindes

Im Spiel setzt sich das Kind von Anfang an aktiv mit sich und seiner Umwelt auseinander. Es drückt seine Ideen, Gedanken und Ansichten von der Welt in seinen Tätigkeiten aus. Mit Spielzeug, Alltagsgegenständen oder Naturmaterialien erfinden Kinder ihre eigene Welt, in der sie sich Ausprobieren, Ausleben und frei bewegen und agieren können. In der Praxis geben wir den Kindern den Raum, die Zeit und die Anregungen in Form von Materialien. Wichtig sind nicht das Resultat, sondern die Aktivität, der Spaß und das Wohlgefühl. Beim Spiel wird das ganze Kind beansprucht, seine geistigen und körperlichen Fähigkeiten und seine Gefühle. Es ist im Spiel mit all seinen Fähigkeiten aktiv.

Das Kind konzentriert sich, während es spielt und beobachtet das Ergebnis seines Handelns. Es erfährt die physikalischen Eigenschaften der Dinge und erkennt Zusammenhänge. Dabei übt es die Sprache, Kommunikation und die Interaktion, erlebt Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen und auch gutes Miteinander in der Gruppe. Es lernt Kompromisse schließen und mit Erfolgen und Misserfolgen umzugehen.

Beim Zusammenspiel in der Gruppe wird eine hochkomplexe Kommunikations- und Interaktionsfähigkeit benötigt.

So hat das Spiel des Kindes für unsere pädagogische Arbeit eine zentrale Bedeutung. Wir erkennen und beobachten hier Selbstbildungsprozesse der Kinder. Nur durch Sammeln eigener Erfahrungen kann das Kind sich auf seine Weise, in seinem eigenen Tempo seine Umwelt aneignen und sich sein Bild von der Welt aufbauen.

Unser Bild vom Kind

Jedes Kind lernt von Anfang an selbstständig und mit Freude, erforscht neugierig seine Umgebung und ist mit anderen Kindern und erwachsene Bezugspersonen aktiv und tauscht sich aus. Zur Aneignung von Wissen hat jedes Kind seinen eigenen Weg und sein eigenes Tempo, drückt sich individuell kreativ und fantasievoll aus. Sowohl in Sprache, als auch in Tanz und im bildnerischen Bereich über Malen, Formen oder im Rollenspiel. Es entwickelt Strategien um Probleme zu lösen.