Unser Konzept der Kreativitätspädagogik (Auszug)

Jedes Kind soll im Sinne der Kreativitätspädagogik mittels Inspiration sein eigenes Potenzial entdecken. Durch individuelle Förderung befähigen und motivieren unsere Pädagogen die Kinder, ihr Leben voller verschiedener Anforderungen selbstständig zu gestalten. Die Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit orientieren sich an der Theorie der multiplen Intelligenzen. Bildung von Anfang an und lebenslanges Lernen sind unser Anspruch.

Um unseren familienergänzenden Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit höchsten pädagogischen Ansprüchen in die tägliche pädagogische Arbeit zu integrieren, setzten wir uns mit den Theorien und Thesen ausgewählter führender Pädagogen und Psychologen auseinander. Wesentlicher Ausgangspunkt stellt für uns die Theorie der multiplen Intelligenzen von Howard Gardner dar.
Um Fähigkeiten zu erkennen und zu fördern, die über den Erfolg in verschiedenen kulturellen Umfeldern entscheiden, sind klassische Intelligenztests unzureichend. Jeder Mensch verfügt über Intelligenzen in verschiedensten Bereichen.

Erst durch das Zusammenspiel dieser verschiedenen Intelligenzen ergibt sich
menschlich kompetentes Verhalten. Die Vielfalt der Intelligenzen wollen wir in unseren Einrichtungen mobilisieren, nutzen und weiter entfalten.
Dabei ist uns die emotionale und sinnliche Entwicklung ebenso wichtig, wie die
kognitiven Fähigkeiten.

Neben der Theorie von Howard Gardner fließen die Erkenntnisse und Theorien anderer Wissenschaftler wie die von Daniel Goleman, John Bowlby, Jean Piaget sowie die von Prof. Dr. Manfred Spitzer und Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis in unsere konzeptionellen Ideen ein.


Unsere Zielgruppen sind  Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Kindertagesstätten, Kinderhorten und Schulen.

Ausgehend von den o.g. Grundlagen entwickelt jede Einrichtung nach den individuellen Besonderheiten ein pädagogisches Hauskonzept, welches der Trägerkonzeption des Institutes Lernen und Leben e.V. folgt, jedoch die regionalen und personalen Eigenschaften berücksichtigt.

Auf diese Weise kann jedes Team sein Konzept in eine Richtung weiterentwickeln, die speziell auf das vorhandene Potenzial zugeschnitten ist und Spielraum für kreative Ideen bei der Umsetzung zulässt.
So konnten sich z.B. in der Vergangenheit Hauskonzeptionen mit dem Schwerpunkt Sprachen, Integration oder Kneipp etablieren.

Die Gestaltung optimaler Übergänge z.B. die von der Kindertagesstätte in die
Grundschule oder die von der erweiterten Grundschule in die weiterführende Schule sind uns im Sinne erfolgreichen Lernens sehr wichtig. Unsere Kindertagesstätten schließen mit den Grundschulen Kooperationsvereinbarungen ab, in denen gemeinsame Aktivitäten für gelingende Übergänge festgehalten werden.

Für die Erstellung von Qualitätsstandards in den Kindertagesstätten und Horten wurden unter Berücksichtigung der vielfältigen pädagogischen Ansätze der Einrichtungen, Kriterien für die organisatorisch-ablauforientierte Qualität formuliert.

In der Beschreibung der einzelnen Standards wird die fachlich-inhaltliche Bestimmung von Qualität in den Mittelpunkt gestellt. Gleichzeitig werden Forderungen aus dem Qualitätsmanagement aufgegriffen und in Standards formuliert, die auf einen optimierten Organisationsaufbau und Organisationsablauf zielen, um auf diese Weise zu einer hohen Qualität beizutragen.

Seit 2009 werden unsere Qualitätsstandards durch unsere pädagogische Fachberatung und die Geschäftsleitung in allen Einrichtungen evaluiert.

Alle unsere Einrichtungen verstehen sich als soziokulturelle Zentren der jeweiligen
Region.

Warum Kreativität?
Wir leben in der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Je mehr man von der Welt weiß, um so interessanter wird sie.
Unsere Kinder wachsen in ein Leben voller verschiedener Anforderungen und Aufgaben hinein, auf deren Details sie nicht vorbereitet werden können.
Soziales und gesellschaftliches Zusammenleben wandelt sich so schnell, dass sich Anforderungen von morgen heute kaum andeuten und damit erahnen lassen. Kinder müssen deshalb Grundkompetenzen für die gelingende Bewältigung und Gestaltung ihres künftigen Lebens erwerben. Die Freude an der Kreativität spielt dabei eine entscheidende Rolle. Kreativ sein heißt, aus weniger mehr machen.
Wenn Kinder sich aus Kindheit und Schulzeit daran erinnern können, werden sie sich vielleicht später nicht nur auf ihren erlernten Beruf konzentrieren, wenn sie über ihre eigenen Fähigkeiten nachdenken.



Detailierte Informationen zu unserem Konzept der Kreativitätspädagogik erfahren sie über unsere Ansprechpartner/innen in den Regionen und Einrichtungen.