Neue freie Grundschule für Greifswalds Schullandschaft

Bereichsleiterin Swantje Gertenbach, Geschäftsführer Sergio Achilles, Schulleiterin Ines Rodewald-Dannenberg

Das Institut Lernen und Leben eröffnet e.V. zum kommenden Schuljahr 2017/18 mit der Kinderkunstakademie Greifswald eine neue Ganztagsgrundschule mit schulartunabhängiger Orientierungsstufe in der Hansestadt.


Rostock/Greifswald, 12.06.2017.
Bereits seit Jahren gibt es Kapazitätsengpässe in Greifswalder Grundschulen. Für zusätzliche Schulplätze sorgt nun das Institut Lernen und Leben e.V., das mit der Kinderkunstakademie Greifswald zum 4. September den Schulbetrieb und damit den Unterricht für rund 22 ABC-Schützen aufnimmt. Die freie Ganztagsgrundschule mit schulartunabhängiger Orientierungsstufe wird ab kommendem Schuljahr einzügig aufgebaut. Ist die Ganztagsschule einmal durchgelaufen, werden hier insgesamt 132 Schüler unterrichtet, 88 davon im Hort betreut. „Das Konzept der Kinderkunstakademie hat sich in Rostock bereits seit über zehn Jahren erfolgreich bewährt. Hier gibt es mittlerweile sogar einen gymnasialen Zweig. Ich bin mir sicher, dass unsere Kinderkunstakademie auch für Greifswalds Schullandschaft ein Gewinn sein wird“, ist Sergio Achilles, Geschäftsführer Institut Lernen und Leben e.V., überzeugt.


Genau wie die anderen bald 60 Einrichtungen des ILL hat sich auch die Kinderkunstakademie Greifswald dem Konzept der Kreativitätspädagogik verschrieben. Demnach erfolgt der Wissenserwerb der Schüler nicht ausschließlich auf dem Weg rationaler Erkenntnisgewinnung. Vielmehr werden Kunst und Kultur als wichtige Inspirationsquellen im Lernprozess der Kinder verstanden. Ines Rodewald-Dannenberg, künftige Leiterin der Kinderkunstakademie Greifswald, freut sich schon sehr auf die bevorstehenden Aufgaben und darauf, am neuen Schulstandort das Trägerkonzept mit Leben zu erfüllen: „Mich überzeugt der Ansatz der Kreativitätspädagogik. Zum einen wird jungen Menschen, den Rahmenlehrplänen entsprechend, Wissen vermittelt, zum anderen geben wir ihnen auch die Fähigkeit an die Hand, Aufgaben mittels kreativer Wege zu lösen – ohne Schema F“.


In die baulichen Maßnahmen, die binnen der nächsten vier Jahre erfolgen, investiert das Institut Lernen und Leben e.V. rund 2,15 Millionen Euro. Dabei sind zwei Phasen vorgesehen. In der ersten wird Anfang Juli bis Schulbeginn das ehemalige Verwaltungsgebäude auf Schulbetrieb umgestellt. Im Erdgeschoss entsteht neben Sekretariat, Lehrer- und Schulleitungszimmer ein großzügiger Klassenraum. Weiterhin sind ein lichtdurchflutetes Atelier/Werkraum sowie ein Essenraum vorgesehen. Im Obergeschoss entstehen zwei weitere Klassenzimmer sowie eine Kinderbibliothek. Das Investitionsvolumen hierfür liegt bei circa 150.000 Euro. In Phase zwei wird die derzeitige ILL-Kita „Hundertwelten“ um weitere Klassen- und Fachräume erweitert. Am Ende entsteht hier ein Kreativ-Campus, der die Bildungsangebote Kinderkrippe, Kindergarten, Ganztagsgrundschule, Orientierungsstufe sowie Erwachsenenbildung vereint.  


Auch der Gestaltung des Außenbereichs gehen intensive Überlegungen voraus. Die Vision sieht zum einen ein üppiges grünes Klassenzimmer und einen von Grundschule und Kindergarten gemeinsam genutzten Schulgarten vor, zum anderen soll der Freizeitbereich für Kita, Hort und Schule großzügig gestaltet werden. Die Voraussetzungen mit 8.000 Quadratmetern Außenfläche sind dafür ideal. Und noch eine Besonderheit birgt der neue Schulstandort, weiß Sergio Achilles: „Laut kiföG oder Schulgesetz sind optimale Übergänge in der Bildungsbiografie von Kindern ausdrücklich erwünscht. Hier, auf unserem neu geschaffenen ILL-Kreativ-Campus in der Grimmer Straße, leben wir längeres gemeinsames Lernen – von der Krippe bis zur 6. Klasse. Damit schaffen wir optimale Lernbedingungen und beste Voraussetzungen für einen höchstmöglichen Bildungsabschluss“.


Neben allen baulichen Veränderungen braucht es aber vor allem ein qualifiziertes und motiviertes Team, bestehend aus Lehrern, Freizeitpädagogen und Erziehern. „Die Personalbeschaffung fürs kommende Schuljahr ist nahezu abgeschlossen. Nichtsdestotrotz sind wir weiterhin offen für Bewerbungen im Schuldienst und Hortbereich, auch da sich die Schule in den kommenden Jahren einzügig aufbaut und wir fortlaufend neue Arbeitsplätze schaffen werden“, berichtet Schulleiterin Rodewald-Dannenberg. Neue Kollegen erwartet eine Entlohnung, die dem Tarif des öffentlichen Dienstes entspricht, bisherige im Schuldienst erworbene Beschäftigungszeiten werden anerkannt. Am verlockendsten dürfte wohl aber sein, die Erfolgsgeschichte der Kinderkunstakademie mitzuschreiben und vor allem aktiv zu gestalten.


Freie Schulplätze sind vorhanden.


Über die Kinderkunstakademie
Auch wenn die Schule eine Atmosphäre von Kunst und Kultur ausstrahlt, ist sie keine Kunstschule.  Es ist nicht das Ziel, die Kinder zu Künstlern, Schauspielern oder Komponisten auszubilden. Vielmehr werden Äußerungen von Kunst und Kultur im Lernprozess als wichtige Inspirationsquelle verstanden. Der Unterricht an unserer „Kinderkunstakademie Greifswald“ orientiert sich an den Grundlagen der jeweiligen Rahmenlehrpläne für Mecklenburg-Vorpommern.

Ein umfangreiches Kursangebot deckt alle laut Trägerkonzept  anzusprechenden Intelligenzen ab. Die sportlichen, musischen, naturwissenschaftlichen und kreativen Interessen werden  angesprochen und können individuell gefördert werden. Dazu stehen Lehrer/-innen, Erzieher/-innen und Freizeitpädagogen sowie Künstler/-innen, Trainer/-innen und Musiker/-innen zur Verfügung.

 

 

ILL-Kita „Am Gehlsdorfer Ufer“ mit Kneipp-Gütesiegel ausgezeichnet

Der Mittwoch, der 17. Mai 2017, belohnte die rund 90 Krippen- und Kita-Kinder der Kita „Am Gehlsdorfer Ufer“ nicht nur mit bestem Sonnenwetter, sondern auch mit einem neuen Gütesiegel vom Kneipp-Bund e.V.

Rostock, 17.05.2017. Die neue Plakette, die seit dem 17. Mai den Kita-Eingang schmückt, macht es amtlich: Die Kita „Am Gehlsdorfer Ufer“ – dessen Träger das Institut Lernen und Leben e.V. ist – ist eine Kneipp-Kita. Das besiegelt auch die Urkunde, die Beate Möller, Leiterin der Geschäftsstelle Kneipp-Bund Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, am Mittwoch feierlich der leitenden Erzieherin Cindy Stranghöner überreichte.

Die Kleinen bejubelten die Auszeichnung gebührend und freuen sich, die gelernte und nun zertifizierte Kneipp-Kultur auch weiterhin in der Kita hochzuhalten. Dabei bestimmen die fünf Elemente der Kneippschen Lehre – nämlich Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Lebensordnung – vorrangig den Kita-Alltag.

Kita „Bummi“ 2.0 – Institut Lernen und Leben e.V. investiert in Ersatzneubau

Neubukows Bürgermeister Roland Dethloff und ILL-Geschäftsführer Sergio Achilles vergraben traditionell eine Zeitkapsel für die Nachwelt.

Seit über 30 Jahren gibt es die integrative Kita „Bummi“ in Neubukow. Seit gut zehn Jahren ist das Institut Lernen und Leben e.V. deren Träger. Da das bisherige Gebäude schon recht betagt ist und um Kindern sowie Erziehern beste Rahmenbedingungen zu garantieren, beschloss das ILL, in einen modernen Ersatzneubau zu investieren. Der erste Spatenstich hierfür erfolgte am 5. Mai im Panzower Landweg.

Rostock, 05.05.2017. Rund 40 geladene Gäste wohnten dem ersten Spatenstich für den Ersatzneubau der Kita „Bummi“ bei, für den Sergio Achilles, Geschäftsführer Institut Lernen und Leben e.V., und Roland Dethloff, Bürgermeister von Neubukow, gleichermaßen beherzt zum Spaten griffen. Umrahmt wurde der feierliche Akt von einem kurzen Unterhaltungsprogramm der „Bummi“-Kinder.


Bis 2018 soll der nur zwei Kilometer vom derzeitigen Domizil entfernte Neubau fertiggestellt sein. Dabei investiert das Institut Lernen und Leben e.V. in das gesamte Bauprojekt über 1,5 Millionen Euro. Rund 494.000 Euro Fördermittel fließen mit ein. Verschiedene Gründe mündeten in diesem Bauvorhaben, weiß ILL-Geschäftsführer Sergio Achilles: „Das bestehende Gebäude ist über 30 Jahre alt und in einem baulichen Zustand, in dem eine Sanierung nur noch schwer erfolgen kann. Was uns aber noch viel wichtiger ist: Wenn wir eine Gelegenheit sehen, die Rahmenbedingungen für die Kinder und unsere Mitarbeiter zu verbessern, dann ergreifen wir sie. Daher freue ich mich über die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Stadtvertretern Neubukows, in dessen Rahmen gemeinschaftlich die Entscheidung für einen Neubau gefällt wurde“.


Auf einem 3.250 m² großen Grundstück an der Panzower Landstraße  soll nun das geplante Vorhaben mit einer Nutzfläche von ca. 797 m² realisiert werden. Für das Institut Lernen und Leben e.V., das bereits über 20 Neubauten in Eigenregie vorgenommen hat, ist die nun gewählte Bauweise ein Novum. „Der eingeschossige Neubau in Holzbauweise definiert sich über fünf Einzelgebäude mit Satteldach, die sich über Flachdachverbindungen zu einem Ganzen vereinen. Diese ungewöhnliche Architektur ergab sich aus dem langgezogenen Grundstück. Einer barackenartigen Erscheinung ziehen wir eine pavillonartige Struktur vor.“, berichtet ILL-Architekt Arno Wiegand.


Neben einer ästhetischen Erscheinung ermöglicht diese Bauweise außerdem eine eindeutige Zuordnung der Gemeinschaftszonen. Während das mittlere Gebäude mit gemeinschaftlichen Räumlichkeiten wie Sauna, Snozel-Raum und Küche vorrangig als großzügiger Bewegungsraum fungieren soll, werden in den beiden östlichen „Gebäuden“ die vier Kindergartengruppen einziehen. Die beiden westlichen dagegen beherbergen künftig die drei Krippengruppen.


Für den Neubau werden derzeit verschiedene Gewerke ausgeschrieben. Regional ansässige Firmen sind explizit eingeladen, sich an den Ausschreibungen zu beteiligen.

 

 

Eine Krone für die neue Grundschule in Kassebohm

Der aktuelle Baustand - mit Richtkrone
Die kleinen Bastler der Richtkrone
Sergio Achilles, Dr. Nitzsche & Senator Bockhahn (v.li.)

Rostock-Kassebohm, 31. März 2017. Am Freitag, dem 31. März, fand das Richtfest der neuen Grundschule der Kinder- und Jugendkunstakademie in Kassebohm statt. Gemeinsam mit den aktuell rund 400 Schülerinnen und Schülern würdigten  über 50 geladene Gäste aus Politik, Medien sowie Partner des Schulträgers Institut Lernen und Leben e.V. diesen besonderen Meilenstein.


Auf den Tag genau vor einem Jahr wurde der 1. Spatenstich vorgenommen, nun hängt die Richtkrone, als Beweis dafür, dass der Rohbau abgeschlossen wurde und mit dem Innenausbau begonnen werden kann. Bis hierher wurden in den vergangenen zwölf Monaten 1.500 Kubikmeter Boden ausgehoben und 1.200 Kubikmeter Kies im Gegenzug eingebracht. Außerdem wurden rund 1.000 Quadratmeter Kalksteinsandwände hochgezogen, über 320 Tonnen Baustahl verbaut und mehr als 16 Kilometer Kabelleitungen verlegt.


Insgesamt investiert das Institut Lernen und Leben e.V. wegen steigender Kinderzahlen im Einzugsgebiet rund drei Millionen Euro in den Neubau der zweizügigen Grundschule mit integriertem Hort für die Klassen 1 bis 4. Schon ab dem Schuljahr 2017/18 können bis zu 176 von dann insgesamt maximal 528 Schülern in der neuen Grundschule unterrichtet werden. „Zusätzlich nimmt das ILL noch mal rund 120.000 Euro in die Hand, um neue Parkflächen zu schaffen, um so den Bring- und Abholverkehr deutlich zu entspannen“, berichtet Sergio Achilles, Geschäftsführer des Instituts Lernen und Leben e.V. Statt wie bisher 43 Stellplätze soll es bis zur Eröffnung der neuen Grundschule am gesamten Standort 66 Parkmöglichkeiten geben. „Derzeit warten wir noch auf die Baugenehmigung.“


Rund 1.749 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich im Neubau auf zwei Etagen. Neben acht Klassenzimmern soll es einen Musikraum, ein Atelier und einen Werkraum geben, außerdem einen Mensaraum. Besonderes Highlight ist der Spiel- und Bewegungsraum, der rund drei Stufen unterhalb des Erdgeschosses liegt und dem Raum so mehr Höhe gibt. So kann er ideal für den Grundschulsport genutzt werden, eignet sich aber ebenfalls als Aula und Tanzstudio. Für größere Veranstaltungen kann der Bewegungsraum mithilfe einer Schiebewand mit dem Essensraum kombiniert und so vergrößert werden. Eine geschlossene Brücke verbindet das bereits existierende Schulgebäude der Kinder- und Jugendkunstakademie mit dem Neubau. Erst im Februar wurde die Brücke installiert, die rund 14,5 Tonnen schwer, 16,5 Meter lang und 2,6 Meter breit ist.


Der Schulstandort Kassebohm öffnete zum Schuljahr 2009/2010 als Ganztagsgrundschule mit schulartunabhängiger Orientierungsstufe seine Tore. Im Zuge der erteilten Genehmigung des Bildungsministeriums startete hier mit dem Schuljahr 2014/2015 der gymnasiale Zweig. Diesen Schulstandort zeichnet insbesondere aus, dass Kindern vom 3. Lebensjahr bis zum Ablegen des Abiturs ein gemeinsames Lernen möglich ist.


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Mit Übernahme der Trägerschaft für die Kita „Happy Kids“ in Pastow im Landkreis Rostock zum Januar 2017 hat das Institut Lernen und Leben e.V. nun für immerhin 55 Einrichtungen in ganz Mecklenburg-Vorpommern soziale Verantwortung.

Rostock-Bentwisch, 29. Dezember 2016. Die Kita „Happy Kids“ mit 55 Betreuungsplätzen suchte einen neuen Träger, diese Aufgabe übernimmt nun mit Jahresbeginn 2017 das Institut Lernen und Leben e.V. Zum Auftakt versprach Sergio Achilles, Geschäftsführer vom Institut Lernen und Leben e.V., sowohl Gemeinde als auch Eltern der hier betreuten Kinder zusätzliche Investitionen in Höhe von circa 150.000 Euro: „Wir werden beispielsweise, den Fußbodenbelag in der Kita austauschen, die Außenanlagen kindgerecht verschönern oder die Ausstattung mit methodisch-didaktischen Spiel- und Beschäftigungsmaterialien ergänzen. Auch die Einrichtung eines neuen Kinderrestaurants haben wir uns vorgenommen“.

Das bislang geplante Maßnahmenpaket sieht außerdem vor, Wände zu entfernen und neue Fenster einzubauen, um den bestehenden Räumlichkeiten mehr Weitläufigkeit und Helligkeit zu verschaffen. Darüber hinaus sollen verschiedene Akustikmaßnahmen für bessere Hörsamkeit in den Gruppenräumen sorgen.

Und auch personell erfährt die Kita „Happy Kids“ zusätzliche Aufwendungen seitens des neuen Trägers. „Selbstverständlich erhielten alle Mitarbeiter, auch die, die sich aktuell im Beschäftigungsverbot befinden, das Angebot zur Übernahme und es freut uns sehr, dass es vom gesamten Team angenommen wurde“, betont Beate Arndt, Bereichsleiterin beim ILL. Nebst einer Hauswirtschaftskraft gehen so vier pädagogische Fachkräfte zum neuen Träger über. Neben einer Neueinstellung wird das Team künftig von drei zusätzlichen ILL-erfahrenen Erziehern verstärkt.

Eine davon ist Janine Chlechowitz, die sich schon sehr auf die neue Herausforderung freut: „Das Angebot, meinen Arbeitsplatz von der Innenstadt Rostocks nach Pastow zu verlegen, birgt für mich nur Vorteile. Zum einen verkürzt sich damit mein Weg zur Arbeit, weil ich aus Marlow komme. Zum anderen darf ich mich erstmals als stellvertretende leitende Erzieherin behaupten und aktiv daran mitwirken, in einer bestehenden Einrichtung das Trägerkonzept der Kreativitätspädagogik neu zu etablieren“.

Auch künftig will das Institut Lernen und Leben e.V. seinen Wachstumstrend fortsetzen. So ist etwa in Rostock Groß Klein der Neubau einer Kita in Planung, wo in Zukunft in Kooperation mit der Rostocker Heimstiftung und dem hiesigen PflegeWohnPark ein generationsübergreifendes Konzept ins Leben gerufen werden soll.

ILL platziert „Schatzkiste“ in Elmenhorst

Dass mit der neuen Elmenhorster „Schatzkiste“ zusätzlicher Platz für 18 Kinder geschaffen wurde, freute Kita-Leiterin Christine Haunschild und Bürgermeister Horst Harbrecht der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen gleichermaßen. Beide begingen am Vormittag des 24. Oktobers zusammen mit vielen Gästen deren offizielle Eröffnung. Die „Schatzkiste“ ist eine Zweigstelle der hiesigen Kita „Klabauterkinder“.

Rostock-Bentwisch, 24.10.2016. Der Bedarf an Betreuungsplätzen in der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen steigt kontinuierlich, weshalb Mitte des Jahres Sondierungsgespräche zwischen dieser und dem Träger Institut Lernen und Leben e. V. erfolgten. Über zusätzlichen Platz verfügte die Gemeinde, über 25 Jahre pädagogisches Know-how das Institut Lernen und Leben e.V. Gemeinsam wurde damit eine Zweigstelle für die Kita „Klabauterkinder“ aus der Taufe gehoben.

„Gern stellten wir uns bei diesem Projekt der Gemeinde als Partner zur Seite und initiierten noch im Mai verschiedene Umbaumaßnahmen, um die neue Kita-Zweigstelle mit Leben zu erfüllen. Dafür nahmen wir rund 50.000 Euro in die Hand, etwa um neue Möbel, Spielzeug und eine neue Küchenausstattung anzuschaffen. Zusätzlich wurden Malerarbeiten durchgeführt und neue Auslegware verlegt. Außerdem schufen wir mit der Zweigstelle drei neue Arbeitsstellen“, fasst Beate Arndt, Einrichtungsleiterin beim Institut Lernen und Leben e.V., das Engagement des Trägers zusammen.

Aber auch die Gemeinde brachte sich tatkräftig ein, um Kindern eine neue Wohlfühlumgebung zu schenken. So wurde unter ihrer Regie das Bad umgebaut, ein neuer Zaun gesetzt und auch eine Sandkiste gestellt. Außerdem steht den Kindern der an die „Schatzkiste“ angrenzende Gemeindesaal für Sport- und Bewegungsspiele frei. Nach enger Zusammenarbeit mit Jugend- und Gesundheitsamt erhielt die Kita „Schatzkiste“ bereits am 24. August die Betriebserlaubnis.

Kita-Leiterin Christine Haunschild freut sich über die neue Zweigstelle: „Elf Kindergarten- und sieben Krippenkinder werden hier von zwei Erziehern liebevoll betreut. Und auch für die Eltern haben die verschiedenen Standorte keine Nachteile. Sie liegen per Luftlinie nur 500 Meter voneinander entfernt, sind also beide gut mit Laufrad zu erreichen“.

Bereits seit 2004 gibt es die Elmenhorster Kita „Klabauterkinder“ im Schulweg 8. Hier kümmert sich ein 16-köpfiges pädagogisches Team um 119 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 7 Jahren. Mit dem ILL als Träger wird das Konzept der Kreativitätspädagogik gelebt. Kitaschwerpunkt liegt auf der Sinnesschulung. Kinder brauchen für ihre Entwicklung vielfältige Sinneserfahrungen. Der Einsatz aller Sinne, wie Sehen, Hören, Tasten, Riechen und Schmecken, verstärkt das Erleben, Erforschen, Lernen und Verstehen.

Anschrift „Schatzkiste“:

Gewerbeallee 45
18107 Elmenhorst
Tel. 0381 207 49 777

Eine neue Kita für Groß Klein – mit generationsübergreifendem Konzept

Sergio Achilles, Geschäftsführer Institut Lernen und Leben e.V., und Dörte Holzke, Geschäftsführerin der Rostocker Heimstiftung, unterzeichnen den gemeinsamen Kooperationsvertrag

Dem Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen für Kinder wird nun Rechnung getragen. Groß Klein erhält eine zusätzliche Kita. Dessen Träger, das Institut Lernen und Leben e.V. sowie die Rostocker Heimstiftung, die den hiesigen PflegeWohnPark unterhält, unterzeichneten Dienstag, den 13. September 2016, einen Kooperationsvertrag. Er soll die künftige enge Zusammenarbeit von Kita-Träger und Pflegeheim-Betreiber besiegeln.

Rostock-Bentwisch, 13.09.2016. Die Realisierung des Kita-Neubaus ist auf dem Grundstück der Rostocker Heimstiftung in der Groß Kleiner Allee geplant. Aus dieser Nähe ergibt sich das generationsübergreifende Konzept, nach dem die Kita künftig arbeiten wird. Dazu verpflichteten sich Sergio Achilles, Geschäftsführer Institut Lernen und Leben e.V., sowie Dörte Holzke, Geschäftsführerin der Rostocker Heimstiftung, indem sie am Dienstag einen gemeinsamen Kooperationsvertrag unterzeichneten. „Eine kreative Gestaltung der gemeinsamen Zeit erleichtert die Überwindung von Generationsbarrieren und soll anregen, gemeinsam aktiv zu sein. Wir freuen uns, hierfür das ILL als Partner im Boot zu haben“, begrüßt Dörte Holzke die Kooperation. Sergio Achilles führt weiter aus:  „Gemeinsame Veranstaltungen, Brettspielnachmittage, Lesepatenschaften und Ausflüge sind im Kooperationsvertrag verankert und werden jährlich aktualisiert.  Alt und Jung haben so die Möglichkeit, sich zu begegnen, zu respektieren und sich gegenseitig den Alltag zu bereichern“.

Konkret soll es so aussehen: Senioren werden im Kita-Alltag sowie bei Festlichkeiten der Kindertagesstätte mit einbezogen. Dies geht vom Singen und Backen bis hin zum Laternenfest oder einem gemeinsamen Frühstück. Zu kleinen Theatervorführungen und Tanzdarbietungen werden die Senioren regelmäßig eingeladen, andererseits gehen die Kinder gern mal in die Wohnküchen und schauen, was hier zum Mittagessen zubereitet wird. Außerdem finden gegenseitige Besuche, z.B. anlässlich eines Geburtstages der Senioren statt. Generationsübergreifendes Arbeiten bedeutet hier aber auch, Jung und Alt gleichermaßen Raum zu schaffen, um sich beispielsweise gemeinsam Schach beizubringen oder zusammen Vokabeln einer Fremdsprache zu lernen. Dabei verstehen sich alle Aktivitäten als Angebot. Die Teilnahme ist für Senioren und Kinder stets freiwillig. Gegenseitige Achtung und Respekt gebieten es auch, dass die Eigenständigkeit der unterschiedlichen Institutionen erhalten bleibt.

Rund 546.000 Euro Fördermittel stehen für den Neubau zur Verfügung. Bereits im Frühsommer 2017 könnten die Bauarbeiten beginnen, sobald eine entsprechende Baugenehmigung vorliegt. Der geplante Neubau soll 96 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von 3 Monaten bis zum Schuleintritt mit 6 bis 7 Jahren bieten. Im Sinne des Inklusionsgedanken wird der Neubau eingeschossig und barrierefrei sein. So haben Eltern, Großeltern und Heimbewohner gleichermaßen Zugang zu allen Räumlichkeiten. Auch werden diese so mit dem Außengelände verbunden, dass tägliche Begegnungen ohne großes Zutun stattfinden können.

Nicht nur die Kinder und Bewohner des Pflegeheims profitieren vom Neubau. Mit der Realisierung des Vorhabens wird das Institut Lernen und Leben e.V. vornehmlich regional ansässige Bauunternehmen betrauen. Außerdem werden mit der Kita-Eröffnung mehr als 15 Arbeitsplätze geschaffen.

Eine neue Fachschule zum 25-jährigen Jubiläum

von links: Joachim Ahrend, Sergio Achilles, Mathias Brodkorb, Susanne Strübing, Roland Methling

Anlässlich seines silbernen Ehrenfestes machte sich das Institut Lernen und Leben e.V. wohl selbst das schönste Geschenk: nämlich die Eröffnung der Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen, direkt neben der Hauptverwaltung des sozialen Bildungsträgers in Rostock-Bentwisch.

Rostock-Bentwisch, 24.06.2016. Über 150 Gäste – darunter Vertreter aus Politik und Medien, Geschäftspartner, Freunde und Nachbarn – folgten der Einladung des Instituts Lernen und Leben e.V. zur Jubiläumsfeier, in dessen Rahmen gleichzeitig die neue Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen eröffnet wurde. Mathias Brodkorb, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern, fand lobende Worte für die Erfolgsgeschichte: „Das Institut Lernen und Leben kann auf 25 Jahre erfolgreiche Bildungsarbeit zurückblicken. Die Schulen, Kinder- und Jungendeinrichtungen sind nicht nur Stätten, in denen Wissen vermittelt wird, sondern auch Orte der Begegnung, die Herz und Charakter prägen. Die Lehrer und Erzieher vermitteln Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Lern- und Lebenseinstellung. Möge dies auch in den kommenden Jahren so bleiben getreu dem Motto des Instituts: ideenreich – lebensfroh – lebendig“.

25 Jahre Institut Lernen und Leben e.V.
Bereits seit einem Vierteljahrhundert erfüllt das Institut Lernen und Leben e.V. eine wichtige soziale Verantwortung – inzwischen in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Einst von acht Mitgliedern der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kurz nach der Wende gegründet, betrieb das ILL zunächst mithilfe von rund 80 ABM-Kräften „Kinderläden“, „Lernwerkstätten“ und „Schüler-Eltern-Suchtberatungen“. Heute ist das Institut Lernen und Leben e.V. staatlich anerkannter freier Schulträger, landesweit anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. „Wir beschäftigen mittlerweile rund 850 Mitarbeiter – vornehmlich Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer – und haben uns für Mecklenburg-Vorpommern zunehmend zu einem bedeutenden Arbeitgeber entwickelt“, fasst Sergio Achilles, Geschäftsführer des Instituts Lernen und Leben e.V., zusammen.

Im Laufe der 25-jährigen Erfolgsgeschichte ist das ILL kontinuierlich über Rostocks Stadtgrenzen hinaus gewachsen. Der momentane Aktionsradius erstreckt sich von der kreisfreien Stadt Rostock über die Landkreise Rostock, Ludwigslust-Parchim, Vorpommern-Rügen bis zum Landkreis Vorpommern-Greifswald. Mehr als 6.000 Kinder werden in den 54 ILL-Einrichtungen in ganz M-V betreut. Damit erfüllt das Institut eine wichtige soziale Verantwortung – mit höchsten qualitativen Ansprüchen. Und auch künftig will sich das ILL weiter für die Zukunft der Region einsetzen und in optimale Bildungsinfrastrukturen des hiesigen Nachwuchses investieren, wie der Termin am 24. Juni deutlich bewies.

Neue Ausbildungsstätte für soziale Berufe in Mecklenburg-Vorpommern
Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten wurde die Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen offiziell eröffnet. Noch mit dem Schuljahr 2016/2017 beginnt die erste vierjährige Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher bzw. Erzieherin, die sich an dem für Mecklenburg-Vorpommern entwickelten Rahmenplan orientiert.

„Landesweit steigt in den nächsten Jahren der Bedarf an qualifizierten pädagogischen Fachkräften und es droht zunehmend Fachkräftemangel. Daher haben wir uns entschlossen, dem aktiv entgegenzuwirken und die Fachschule ins Leben zu rufen“, erklärt Sergio Achilles die Beweggründe für diesen Schritt. Um die nötige Praxis zu sammeln, haben die künftigen pädagogischen Fachkräfte insbesondere beim ILL mit seinen 54 Einrichtungen besonders gute Chancen auf einen Praktikumsplatz. Gleichzeitig bietet sich ihnen noch während der Ausbildung die Gelegenheit, den potentiell künftigen Arbeitgeber ausgiebig kennenzulernen.

Rund zwei Millionen Euro hat das Institut Lernen und Leben e.V. in den Neubau investiert, der unmittelbar neben der ILL-Hauptverwaltung entsteht. Dabei wurde wie auch sonst besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Baustoffe wie Boden- oder Wandbeläge sind „Blauer Engel“-zertifiziert, sämtliche Materialien sind recycelbar und auch die Wärmedämmung erfolgte auf höchstem Niveau. Das zweigeschossige Gebäude verfügt über eine Grundfläche von 950 m², 240 m² davon kommen allein auf die Aula im Erdgeschoss, die für vielfältigste Veranstaltungen zur Verfügung steht. Insgesamt wurden hier 6.600 Meter Elektrokabel verlegt und 50.000 Tonnen Betonstahl verbaut. Die Unterrichtsräume sind modern und funktional. Es gibt beispielsweise einen Raum, der bevorzugt als naturwissenschaftliches Labor genutzt wird, ein anderer fungiert als Musik- bzw. Instrumentalraum. Das Atelier ist entsprechend seiner Funktion mit Brennofen und natürlichen Oberlichtern ausgestattet.

Auch die Weiterbildungsakademie des ILL profitiert von dem Neubau, denn auch sie zieht ab sofort unter das neue Dach. Künftig werden alle Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen des Institutes Lernen und Leben e.V., die sich an eigene pädagogischen Fachkräfte und die anderer Träger aus der Region Mecklenburg richten, in der neuen Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen in Rostock-Bentwisch durchgeführt.

Neue Ausbildungsstätte für soziale Berufe in Mecklenburg-Vorpommern

Dem Vorhaben des Instituts Lernen und Leben e.V., in Rostock-Bentwisch eine Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen/Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz zu eröffnen, steht nichts im Wege. Noch im April erhielt das ILL die dafür erforderliche Genehmigung des Bildungsministeriums. Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz können noch berücksichtigt werden.

Rostock, 26.04.2016. Mit der Zulassung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern kann noch mit dem Schuljahr 2016/2017 die erste vierjährige Ausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin beginnen. Diese orientiert sich an dem für Mecklenburg-Vorpommern entwickelten Rahmenplan.

„Landesweit steigt in den nächsten Jahren der Bedarf an qualifizierten pädagogischen Fachkräften und es droht Fachkräftemangel. Daher haben wir uns entschlossen, dem aktiv entgegenzuwirken und die Fachschule ins Leben zu rufen“, berichtet Sergio Achilles, Geschäftsführer des Instituts Lernen und Leben e.V. Der Anspruch ist, eine qualitativ hochwertige Ausbildung anzubieten. „Das A und O einer jeden Ausbildung ist unmittelbarer Praxisbezug, um Gelerntes anzuwenden und  reflektieren zu können“, weiß Swantje Gertenbach, die als Bereichsleiterin für Schulen und berufliche Bildung auch für die neue Schule verantwortlich zeichnet. Um die nötige Praxis zu sammeln, haben die künftigen pädagogischen Fachkräfte insbesondere beim ILL – mit seinen 54 Einrichtungen – besonders gute Chancen auf einen Praktikumsplatz. Gleichzeitig bietet sich noch während der Ausbildung die Gelegenheit, seinen potentiell künftigen Arbeitgeber ausgiebig zu beschnuppern.

Rund zwei Millionen Euro investiert das Institut Lernen und Leben e.V. in den Neubau, der unmittelbar neben der ILL-Hauptverwaltung entsteht. Das zweigeschossige Gebäude verfügt über eine Grundfläche von 950 m². Die Unterrichtsräume sind modern und funktional. So gibt es beispielsweise einen Raum, der bevorzugt als naturwissenschaftliches Labor genutzt wird, ein anderer fungiert als Atelier und ist entsprechend mit Brennofen und natürlichen Oberlichtern ausgestattet.

Eine Informationsveranstaltung über die Schule und die Ausbildung findet Donnerstag, den 19. Mai 2016, in der Hauptverwaltungsstelle in Bentwisch statt. Samstag, den 25. Juni 2016, kann die Schule erstmals im Rahmen eines Tages der offenen Tür besichtigt werden. Vom 28.–29. Juni 2016 präsentiert sich die Fachschule des ILL auf der Rostocker nordjob-Messe, vom 23.–24. September 2016 auf der Berufsmesse jobfactory, ebenfalls in Rostock. Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz können an die Hauptgeschäftsstelle in Bentwisch gesendet werden. Nähere Informationen stehen unter www.fachschule-rostock.de oder www.ill-ev.de bereit.

 

Informationen zur Erzieherausbildung:

Die schulische Vollzeitausbildung beinhaltet die zweijährige Ausbildung zum/-r Staatlich geprüften Sozialassistent/-in, an die sich die ebenfalls zweijährige Ausbildung zum/-r Staatlich anerkannten Erzieher/-in anschließt. Aufnahmevoraussetzungen sind die mittlere Reife, die Fachhochschulreife, das Abitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Das monatliche Schulgeld für die Ausbildung zum/-r Sozialassistent/-in liegt bei 180 Euro, das zum/-r Staatlich anerkannten Erzieher/-in bei 200 Euro.

 

 

1. Spatenstich für neue Grundschule in Kassebohm

Gemeinsam mit Schülern der Kinder- und Jugendkunstakademie begehen (von links) Dr. Wolfgang Nitzsche, Präsident der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock, Sergio Achilles, Geschäftsführer Institut Lernen und Leben e.V., Joachim Ahrend, 1. Vorsitzender Institut Lernen und Leben e.V. und Ilonka Vogler, Stellvertretende Schulleiterin der Kinder- und Jugendkunstakademie, den ersten Spatenstich für den Grundschulneubau am Schulcampus in Kassebohm.

Donnerstag, den 31. März 2016, folgten über 60 geladene Gäste aus Politik, Medien sowie Partner der Einladung des Instituts Lernen und Leben e.V. zum 1. Spatenstich für die neu zu errichtende Grundschule der Kinder- und Jugendkunstakademie in Kassebohm.

Rostock, 31.03.2016. Der Startschuss fällt für die Bauarbeiten zur Schulerweiterung, in die das Institut Lernen und Leben e.V. rund drei Millionen Euro investiert. Bis Juni 2017 soll hier ein Erweiterungsbau für eine zweizügige Grundschule mit integriertem Hort für die Klassen 1 bis 4 entstehen. Die Klassenstärke liegt bei circa 22 Schülern pro Klasse, künftig werden also 176 von insgesamt 528 Schülern am Schulcampus im Neubau unterrichtet.

„Wir beobachten im Einzugsgebiet der Kinder- und Jugendkunstakademie schon seit Jahren steigende Kinderzahlen. Außerdem verfügen wir seit dem Schuljahr 2014/2015 über einen gymnasialen Zweig. Um allen Schülern gleichermaßen optimale Lernbedingungen zu schaffen, sorgen wir mit dem Neubau endlich für mehr Platz  und Wohlfühlatmosphäre“, zeigt sich ILL-Geschäftsführer Sergio Achilles voller Vorfreude.

Der Neubau wird mithilfe einer geschlossenen Brücke mit dem bereits existierenden Schulgebäude der Kinder- und Jugendkunstakademie verbunden. Rund 1.749 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich auf zwei Etagen. Neben acht Klassenzimmern soll es einen Musikraum, ein Atelier und einen Werkraum geben, außerdem einen Mensaraum. Besonderes Highlight ist der Spiel- und Bewegungsraum, der rund drei Stufen unterhalb des Erdgeschosses liegt und dem Raum so mehr Höhe gibt. So kann er ideal für den Grundschulsport genutzt werden, eignet sich aber ebenfalls als Aula und Tanzstudio. Für größere Veranstaltungen kann der Bewegungsraum mithilfe einer Schiebewand mit dem Essensraum kombiniert und so vergrößert werden.

Großzügige Glasfronten im gesamten Neubau sorgen für Weitläufigkeit und durchfluten die Lehrräume mit natürlichem Tageslicht. Eingearbeitete Oberlichter im Spiel- und Bewegungsraum, in der ersten Etage sowie im Dach verstärken den Effekt noch und tragen das Licht durch die Etagen hindurch. Die Außenfassade erhält ein anthrazitgraues Erscheinungsbild. Einzelne ziegelrote Elemente sorgen für die Auflockerung der Wandflächen.

Darüber hinaus werden auch die Verkehrswege zur Schule neu gestaltet. So verfolgt das ILL Pläne,  für den Bring- und Abholverkehr eine zusätzliche Fläche von der Stadt zu erwerben. „Die Möglichkeit des Erwerbs wurde uns in Aussicht gestellt, sobald eine Baugenehmigung vorliege. Da uns diese Anfang des Jahres erteilt wurde, haben wir auf Grundlage dessen erneut unser Interesse beim Liegenschaftsamt bekräftigt und warten nun auf einen positiven Bescheid“, berichtet Sergio Achilles.

Wie auch bei seinen anderen Bauprojekten bleibt sich das Institut Lernen und Leben e.V. treu und arbeitet ausschließlich mit regionalen Dienstleistern zusammen. So ist bei diesem Bauvorhaben beispielsweise das hiesige Architektur- und Planungsbüro B3 federführend mit an Bord.

Weiterbildungskatalog 2016 des ILL ist da

Der Weiterbildungskatalog 2016

Das Institut Lernen und Leben e.V. hat für das kommende Jahr einen neuen Weiterbildungskatalog herausgegeben, der sich vor allem an  pädagogische Fachkräfte richtet. Vielfältige Tagesweiterbildungen sowie berufsbegleitende Seminare, Kurse und Lehrgänge mit Abschlusszertifikat umfasst das Angebot.


Rostock, 03.12.2015.
Der Weiterbildungskatalog, der bereits online unter www.ill-ev.de zur Verfügung steht, liefert ab sofort Informationen zu 166 Tagesweiterbildungen und 7 Zertifikatskursen, die für 2016 geplant sind. „Im Vergleich zum Vorjahr haben wir das Weiterbildungsrepertoire im neuen Katalog erweitert, um so der stetig wachsenden Nachfrage nach qualifizierten Weiterbildungsmöglichkeiten gerecht werden zu können“, weiß Swantje Gertenbach, Hauptkoordinatorin für Fort- und Weiterbildung beim Institut Lernen und Leben e.V.

Dabei orientierte sich die Themenauswahl der Tagesweiterbildungen in erster Linie an der Bildungskonzeption des Landes. Swantje Gertenbach ergänzt: „Wichtig war uns außerdem Praxisnähe, so dass unser Angebot auch tatsächlich einen Mehrwert für jeden einzelnen Teilnehmer darstellt“. Weiterbildungshöhepunkte mit erwartungsgemäß vielen Teilnehmern sind Referate zum Thema „Verhaltensoriginelle Kinder“ mit Andreas Rupf als Referent und „Kind sein heute – Kompetenzen erwerben für die Zukunft“, für das Ingeborg Becker-Textor und Dr. Martin R. Textor als Dozenten gewonnen werden konnten.

Da die im Jahr 2015 begonnene Zusatzqualifikation „Leitung von Kindertagesstätten“ besonders erfolgreich anlief, wurden nun weitere Zertifikatskurse aufgesetzt. So können sich Interessierte berufsbegleitend beispielsweise zu KreativpädagogInnen, YogatrainerInnen mit Kindern oder zur Fachkraft für Inklusion ausbilden lassen. Aber auch Tagesmütter werden fündig, unter anderem bei einem Kindertagespflegefachtag am 30.1.2016.

Das Institut Lernen und Leben e.V. plant, in der zweiten Jahreshälfte 2016 seine Fachschule für Pädagogik und Sozialberufe zu eröffnen, dann sollen hier beispielsweise auch Ausbildungen zum Sozialassistenten oder zum staatlich anerkannten Erzieher möglich sein.  Bereits seit 2007 ist das Institut Lernen und Leben e.V. nach § 6 WBG M-V eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung. Seitdem konnte es sich an den Standorten Rostock, Greifswald und Anklam zum verlässlichen Partner für die Fort- und Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe in M-V etablieren.

Seit zehn Jahren kreativ zum Lernerfolg

Das Jubiläum der Kinderkunstakademie Rostock gibt dem Institut Lernen und Leben e.V. Recht, unter dessen Regie dort im Jahr 2005 ein besonderes Konzept der Kreativitätspädagogik ins Leben gerufen wurde. Eine Woche lang öffnet die Schule daher ihre Pforten und gewährt Einblicke ins Leben und Lernen in Schule und Freizeit.


Rostock, 22.09.2015.
Anlässlich des zehnjährigen erfolgreichen Bestehens der Kinderkunstakademie Rostock Am Wasserturm, veranstaltet die Schule vom 21. bis 25. September 2015 eine Festwoche. Der Einladung zum offiziellen Empfang am 22. September 2015 folgten rund 40 Gäste aus den Bereichen Politik und Medien aber auch Geschäfts- und Kooperationspartner, ehemalige Schüler sowie Pädagogen und Wegbereiter.

Sergio Achilles, Geschäftsführer des Instituts Lernen und Leben e.V., begrüßte die Besucher persönlich und erläuterte: „Im Schuljahr 2005/2006 eröffneten wir die Kinderkunstakademie Rostock in der Blücherstraße mit 17 Jungen und Mädchen in der ersten Klasse. Heute, zehn Jahre später, zählt die Ganztagsschule 88 Schüler pro Schuljahr. Zum Schuljahr 2009/2010 eröffneten wir unseren zweiten Schulstandort der Kinder- und Jugendkunstakademie in Kassebohm. Die Entwicklung erfüllt uns mit Stolz.“ Kern des Lehrmodells ist die Inspiration des Kindes. „Indem wir seine individuelle Kreativität wecken und fördern, unter anderem auf musisch-künstlerischem Weg, schaffen wir eine Verbindung zwischen Fantasie und Wissen, zwischen Verstand und Gefühl. Dabei orientiert sich der Unterricht selbstverständlich an den für Mecklenburg-Vorpommern geltenden Rahmenlehrplänen“, so Achilles weiter.

Besonderheit bei der Kinderkunstakademie ist, dass je Schulhalbjahr ein Inspirationsthema ausgewählt wird, das fächer- und jahrgangsübergreifend behandelt wird. Themen der Vergangenheit lauteten „Willkommen im Mittelalter“, „Leonardo da Vinci“ oder „Yellow Submarine unterwegs in unserem Land“. Ob Mathe, Deutsch, Gesellschafts- oder Naturwissenschaften: Alle zu vermittelnden Lerninhalte aller Klassenstufen nehmen die Assoziationsbrücke zum jeweiligen Inspirationsthema. Das setzt seitens der Pädagogen Kreativität und Engagement, aber auch hohes Fachwissen voraus. So konnten bereits 21 verschiedene Themen, die eine gute Mischung aus der Naturwissenschaft, der Kunst und der Philosophie bieten, mit den Schülern verständlich und nachhaltig erarbeitet werden.

Der 14-jährige Johann Reincke schwört als ehemaliger Schüler der Kinderkunstakademie ebenfalls auf das Konzept. Seine Erfahrungen beschreibt er so: „Der Tag in der Kinderkunstakademie begann immer mit einem gemeinsamen Morgenkreis. Alle Kinder haben zusammen gesungen oder etwas präsentiert. Das Lernen in der Schule hat viel Spaß gemacht, weil wir auch außerhalb des Klassenraumes mit unseren Freunden oder Lernpaten unsere Aufgaben lösen durften. Unsere Lehrer und Freizeitpädagogen standen uns mit ihrem Rat zur Seite oder zeigten uns, wo wir Hilfe bekommen können.“

Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen in Rostock-Bentwisch gegründet

Presseerklärung vom 05.06.2015

Der Schul-, Bildungs,- und Sozialträger, das Institut Lernen und Leben e.V., investiert mit der Gründung der Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen in die eigene sowie in die Zukunft anderer Kitaträger und hilft mit, in den kommenden Jahren ausreichend pädagogische Fachkräfte für die Kindertagesstätten und Horte aus- und weiterzubilden. Den Eigenbedarf des Institutes Lernen und Leben e.V. an neuen pädagogischen Fachkräften für die kommenden 10 Jahre schätzt dessen Geschäftsführer Sergio Achilles auf mehrere 100 Pädagogen. „Ziel ist es“, so Sergio Achilles, „dem Fachkräftemangel der kommenden Jahre entgegenzutreten“.

Gemeinsam mit der Gemeinde Bentwisch und der Bank für Sozialwirtschaft ist es dem Institut Lernen und Leben e.V. gelungen, die Rahmenbedingungen für den Neubau der beruflichen Fachschule sicherzustellen. Im Gewerbepark der Gemeinde Bentwisch „Am Campus“ investiert das Institut Lernen und Leben e.V. mit Hilfe der Bank für Sozialwirtschaft knapp 2 Mio. € in das neue Schulgebäude.
Ab dem Schuljahr 2016/2017 wird die erste einzügige Erzieher/-innenausbildung in Kooperation mit der Hochschule in Neubrandenburg starten. In der Zwischenzeit sowie parallel zur Erzieher/-innenausbildung werden wir unsere Ein- und Zweitagesseminare in Form von berufsbegleitenden Weiterbildungen und unsere modularen weiterbildenden Ein- bzw. Zweijahres-Ausbildungsgänge für Erzieher/-innen zum Kreativ- bzw. Inklusionspädagogen bzw.  zum Facherzieher für Musik starten.

Die Fachschule für Pädagogik und Sozialwesen ist bereits die dritte Schule des Institutes Lernen und Leben e.V. und wird spätestens am 01.01.2016 ihre Türen öffnen. Neben dieser Schule betreibt das Institut Lernen und Leben e.V. den Schulcampus (Grundschule, Orientierungsstufe und Gymnasium) „Kinder- und Jugendkunstakademie“ am Standort Rostock-Kassebohm und die Grundschule „Kinderkunstakademie“ am Standort Rostock-Am Wasserturm.

„Wir sind sicher“, so Sergio Achilles, „dass der Standort in Rostock-Bentwisch eine gute Wahl ist, hat die Schule einerseits eine sehr gute infrastrukturelle Anbindung an Bus, Straßenbahn und über die Autobahn, andererseits fühlen wir uns als Schul-, Bildungs,- und Sozialträger in Bentwisch sehr gut aufgehoben, steht die Gemeindevertretung für eine kinderfreundliche Familien- und Sozialpolitik“.
Außerdem verbindet uns mit der Gemeinde eine künftige enge Kooperation, so erhält unter anderem die Gemeinde sowie die ortsansässige Grundschule u.a. die Möglichkeit, bei Bedarf Räumlichkeiten der Fachschule für Sozialberufe mit zu nutzen“.
Die Schulleiterin Swantje Gertenbach steht für eine qualitativ hochwertige Ausbildung an der neu entstehenden Schule. Gerade in der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder in den Kindertagesstätten ist es wichtig, diese auf die Schule und damit auf ihr künftiges Leben entsprechend ihrer Neigungen, Interessen und Stärken optimal vorzubereiten. „Deshalb ist es in der heutigen Zeit umso wichtiger, sehr gut ausgebildete Fachkräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen“, betont Swantje Gertenbach.

Sergio Achilles
Geschäftsführer

Tarifabschluss zwischen dem Institut Lernen und Leben e.V. und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Pressemitteilung vom 03.06.2015

Knapp 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der insgesamt 800 Beschäftigten des Institutes Lernen und Leben e.V. bekommen mit dem 01.01.2016 6 (sechs) Prozent mehr Gehalt. Zudem erhalten die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Institutes Lernen und Leben e.V. im ersten Halbjahr eines jeden Kalenderjahres einen zusätzlichen freien Tag. Somit erhöht sich der jährliche Urlaubsanspruch auf 30 bzw. 31 Tage.

Das Institut Lernen und Leben e.V. einigte sich mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in einvernehmlich stattgefundenen Verhandlungen auf die lineare Anhebung der Gehälter im Bereich der Erzieherinnen und Erzieher in den 55 Kindertagesstätten und Horten sowie der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im sozialpädagogischen Dienst des Institutes Lernen und Leben e.V. mit dem 01.01.2016 um 6 Prozentpunkte. Ein zusätzlicher freier Tag jeweils im ersten Halbjahr eines jeden Kalenderjahres würdigt zudem die sehr anspruchsvolle Tätigkeit im Bildungsbereich der frühkindlichen Erziehung der Kindertagesstätten sowie in den sozialpädagogischen Berufsfeldern.

 

„Die Anhebung der Gehälter um linear 6 Prozent sei mehr als gerechtfertigt“, so Sergio Achilles, Geschäftsführer des Institutes Lernen und Leben e.V. „Diese spiegelt eine gerechtere Bezahlung  der sehr verantwortungsvollen Tätigkeit der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertagesstätten, Horten, Freizeiteinrichtungen, Mehrgenerationenhäusern sowie in der Schulsozialarbeit wider und ist zudem auch die logische Folge der deutlichen Lohnentwicklung im Bereich des kommunalen öffentlichen Dienstes“.

Mit Blick auf die aktuellen Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und den öffentlichen kommunalen Arbeitgebern um eine bessere Eingruppierung der Erzieherinnen und Erzieher unterstützt das Institut Lernen und Leben e.V. eine künftige gerechtere Eingruppierung der Erzieherinnen und Erzieher, geht es hierbei um eine akzeptable Aufwertung des gesamten Berufsstandes gegenüber anderen Bildungsbereichen.

Beide Seiten, Institut Lernen und Leben e.V. und GEW, haben eine Laufzeit des Tarifvertrages von 24 Monaten - bis einschließlich 31.12.2017 - vereinbart.

Sergio Achilles
Geschäftsführer

 

ILL schafft 100 Arbeitsplätze

Pressemitteilung vom 20.01.2014

Das Institut Lernen und Leben e.V. wird in den kommenden drei bis vier Jahren ca. 16 Mio. in Bildungsinfrastrukturen im Land Mecklenburg-Vorpommern investieren. Damit leisten wir einerseits einen erheblichen Beitrag, den Bildungsstandort Mecklenburg-Vorpommern zu stärken, andererseits die Konjunktur in Bauwirtschaft und Dienstleistung am Laufen zu halten und branchenübergreifende Arbeitsplätze in der Region, vor allem für junge Menschen und ihre Familien, zu sichern.

Im Institut Lernen und Leben e.V. selbst entstehen bis Ende 2015 rund 100 neue Arbeitsplätze auf dem I. Arbeitsmarkt - in Bildungs- und Dienstleistungsbereichen. Momentan arbeiten im Institut Lernen und Leben e.V. mehr als 740 Fachkräfte in mehr als 50 Kindertageseinrichtungen, Schulen und Mehrgenerationenhäusern – von Neubukow über Rostock, Stralsund, Greifswald und Ueckermünde.


So investieren wir bis Ende 2016 von den knapp 16 Mio Euro ca. 5,5 Mio. Euro in den weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung:

  • Ersatzneubau einer Kindertagesstätte für 54 Kinder in der Stadt Lassan (Investitionsvolumen: 750.000 €)
  • Ersatzneubau und Erweiterung einer Kindertagesstätte für 92 Kinder im Ostseebad Lubmin (Investitionsvolumen: 1.25 Mio. €)

  •  Neubau einer Kindertagesstätte für 84 Kinder in der Hansestadt Stralsund (Investitionsvolumen: 1.1 Mio. €)
  • Instandsetzung und Erweiterung der Kindertagesstätte (Straße des Aufbaues) für 84 Kinder in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten (Investitionsvolumen: 800.000 €)
  • Neubau einer Kindertagesstätte in Plau am See für 100 Kinder (Investitionsvolumen: 1.35 Mio. €)
  • Neueröffnung einer Kindertagesstätte (zur Miete) in Kooperation mit der WIRO für 72 Kinder in der Rostocker Südstadt (Investition: 100.000 € für Ausstattung).

Ca. 10,3 Mio. Euro werden in den kommenden zweieinhalb bis drei Jahren in unsere Schulstandorte in Rostock sowie Bentwisch und Greifswald fließen

  •  in die Erweiterung der staatlich anerkannten Schule des Institutes Lernen und Leben e.V. „Kinder- und Jugendkunstakademie Rostock“ (Investitionsvolumen: 7,8 Mio. €)
  • in den Ausbau der institutseigenen Fort- und Weiterbildungszentren in Rostock-Bentwisch und Greifswald (Investitionsvolumen 1.2 Mio. €) sowie
  • in die Gründung und den Neubau der Fachschule für Sozialberufe in Kooperation mit der Hochschule in Neubrandenburg in Bentwisch bei Rostock (Investitionsvolumen 1.35 Mio.).

Die staatlich anerkannte Schule „Kinder- und Jugendkunstakademie Rostock“ wird in Rostock künftig (2016/2017, spätestens jedoch mit dem Schuljahr 2017/2018) drei Schulstandorte vorweisen (Rostock-Kassebohm, Rostock am Wasserturm sowie im Rostocker Hansaviertel).
Die Primarstufe (Grundschule) und die schulartunabhängige Orientierungsstufe (Klassenstufen 5 und 6) ist momentan dreizügig und wird mit der Erweiterung um den Schulstandort im Hansaviertel fünfzügig. Der Gymnasialteil am Schulstandort in Rostock-Kassebohm wird zweizügig sein.

Alle drei o.g. Schulstandorte beinhalten die Primarstufe, die Schulstandorte „Rostock-Kassebohm“ und „Rostock-Hansaviertel“ zudem die schulartunabhängige Orientierungsstufe im Sinne eines längeren gemeinsamen Lernens. Der Schulstandort „Rostock-Kassebohm“ wird um den Gymnasialteil erweitert. Zur Zeit läuft dafür das behördliche Antragsverfahren.

In Rostock-Kassebohm entsteht für ca. 3,3 Mio € ein Erweiterungsbau der Kinder- und Jugendkunstakademie, wie bereits in der Mittwochausgabe der OZ (15.01.2014) berichtet.
Im Hansaviertel wird für ca. 4,5 Mio. € ein neuer Schulstandort inklusive Kindertagesstätte mit  bis zu 72 Plätzen der Kinder- und Jugendkunstakademie Rostock in Kooperation mit der Universitätsmedizin entstehen.
Die Ostseesparkasse Rostock hat bereits die Co-Finanzierung beider Schulneubauten in Höhe von insgesamt 4,5 Mio. zugesagt. Der Rest sind Fördermittel bzw. zweckgebundene Eigenmittel des ILL.

Im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden vor allem flexible Öffnungszeiten bis in die Abendstunden das Ganztagsschulangebot sowie die Kitaöffnungszeit unterstreichen. Für Mitarbeiter/-innen, die zur Nachtzeit im Notdienst oder auf den Stationen tätig sind und keine Möglichkeit haben, ihre Kinder alternativ zu betreuen, wird die Kindertagesstätte bis zu 24 Stunden geöffnet sein.

Das pädagogische Konzept der sechsjährigen Ganztagsschule
beinhaltet die Arbeit mit speziellen ausgewählten Inspirationsthemen des Alltags sowie der Kunst und Kultur – über den gesamten Tag in Projekten, fächer- und klassenübergreifend. Neben Musik, Theater und Tanz liegt vor allem der Fokus auf Sprachen und Naturwissenschaften. Vielfältige Sportangebote im Freizeitbereich komplettieren ein interessantes und abwechslungsreiches Ganztagsschulangebot.

Unsere Schule ist zugleich ein soziokulturelles Zentrum. Wir öffnen uns vor allem für andere Vereine der Öffentlichkeit, der Kunst und Kultur und deren Kulturstätten. Unsere Schulaula, die vor allem in den Abendstunden zur Kleinkunstbühne „mutiert", wird tagsüber für Vorlesungen der Uni-Medizin und abends für Auftritte des kulturellen Umfeldes der Stadt zugänglich sein.
Die Sporthalle wird vor allem in den Abendstunden auch von Mitarbeiter/-innen der Uni-Medizin genutzt.
 
Für den Neubau unserer Schule im Hansaviertel favorisieren wir, Institut und Uni-Medizin, Standorte auf dem Gelände der Universitätsmedizin bzw. in der Kopernikusstraße. Unsere kommende Aufgabe ist es, gemeinsam mit der Universitätsmedizin und der Stadtplanung den dafür geeignetesten Standort auszumachen, um die Investition in den Schulstandort zügig zu realisieren. Der neu entstehende Schulstandort inklusive Kindertagesstätte sichert den sehr hohen Bedarf an Kitaplätzen der Mitarbeiter/-innen der Universitätsmedizin sowie des sozialen Wohnumfeldes im Hansaviertel. Wohn- bzw. arbeitsortnahe Bildungsangebote liegen nicht nur im Trend und sind familienfreundlich. Sie unterstreichen den gesellschaftlichen Wandel hin zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Sergio Achilles
Geschäftsführer